Wissen über Flöhe & Zecken

Tipp Thema :

  3 MINUTEN    

Schützen Sie Ihren Hund oder Ihre Katze schon vor Flöhen und Zecken? Mit dem Frühjahr und den steigenden Temperaturen beginnt auch wieder die Hochsaison für Ungeziefer. Gerade Hunde und Katzen sind oft zwischen März und Oktober von den lästigen Blutsaugern betroffen.

Um die lästigen Flöhe und Zecken zu bekämpfen bzw. zu verhindern, ist es wichtig zu verstehen, wie der Lebenszyklus der Parasiten aussieht.

Flöhe

Flöhe befallen vor allem warmblütige Tiere wie Hunde oder Katzen. Mit speziellen Mundwerkzeugen bohren sie sich durch die Haut, um an das Blut ihres Wirtes zu kommen. Dabei verursachen sie nicht nur unangenehmen Juckreiz, durch die Übertragung von Bakterien können sie auch Entzündungen hervorrufen. 

Der Katzenfloh ist in Deutschland der häufigste Vertreter seiner Art. Anders als der Name vermuten lässt, ist er nicht wirtsspezifisch, d.h. er befällt ebenso Hunde und andere Säugetiere.

Flöhe

Flöhe loswerden - Tipps zur Vorbeugung & Behandlung

Werden Sie Flöhe rechtzeitig los um so Ihren Hund oder Ihre Katze vor den Parasiten zu schützen.

Floheier verteilen sich ungehindert in der Umgebung. Bei ausreichender Feuchtigkeit und Wärme entwickeln sich die Flöhe nicht nur auf dem Wirtstier, sondern auch in Polsterritzen oder Fußleisten. Neben einer frühzeitigen Behandlung des Hundes oder der Katze ist daher immer auch eine Bekämpfung der Flöhe - am besten bereits im Larvenstadium - im Umfeld des Tieres entscheidend. 

Mit dem beaphar pro AntiParasit Umgebungsspray und beaphar pro AntiParasit Vernebler können Flöhe, aber auch Zecken und andere Schädlinge in der Umgebung wirksam bekämpft werden.

Flohzyklus

Der Flohzyklus - also Lebenszyklus eines Flohs - beträgt etwa 3 Wochen bis hin zu 1 Jahr. Innerhalb von 1 bis 2 Tagen nach dem Blutsaugen produzieren die Weibchen die ersten Eier, wovon sie täglich bis zu 50 Stück legen können. Nach weiteren 10 bis 14 Tagen schlüfen daraus die Flohlarven, die sich anschließend verpuppen und zu adulten Flöhen heranreifen.

Zecken

Auch Zecken benötigen für die Produktion von Eiern das Blut von Wirtstieren. Sie können dabei gefährliche Krankheiten wie Borreliose, FSME oder Babesiose (auch "Hundemalaria" genannt) übertragen. 

Dabei gilt: Je länger die Zecke Blut saugen kann, desto größer ist die Infektionsgefahr. Die in Deutschland häufigste Zeckenart ist der Gemeine Holzbock, daneben verbreiten sich seit einigen Jahren die Auwaldzecke und die Braune Hundezecke weiter aus.

Zecken

Zecken entfernen

Entfernen Sie Zecken, bevor sie sich festgesaugt haben. Nach jedem Spaziergang im Freien, besonders im Wald oder auf der Wiese, sollte das Fell des Tieres nach Zecken abgesucht werden. Besonders häufig von Zecken betroffen sind leicht behaarte Körperstellen, z.B. Kopf, Ohren oder Achseln. 

Sollte sich ein roter Ring um den Stich bilden oder Symptome wie Muskelbeschwerden, Müdigkeit oder Fieber - selbst Wochen später - auftreten, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Spot-On Präparate helfen dabei, Zecken von vornherein abzuwehren.

Zeckenzyklus

(Gemeiner Holzbock)

Der Zeckenzyklus beginnt damit, dass ein vollgesogenes Weibchen nach ihrer Blutmahlzeit von dem Wirt abfällt und ihre Eier als "Eipakete" ablegt. Ein Zeckenweibchen kann bis zu 3.000 Eier produzieren. Sobald die geschlüpften Zeckenlarven ihren ersten Wirt befallen, spricht man von "Nymphen". Diese noch geschlechtslosen Zecken reifen erst nach dem zweiten Blutsaugen zu adulten Zecken heran. In diesem Stadium suchen die Weibchen nun einen Endwirt, meist Menschen, Hunde oder Katzen.

Zeckenzyklus

 Um die Benutzerfreundlichkeit unserer Webseite zu steigern benutzen wir Cookies und Analytics.  Hier erfahren Sie mehr darüber